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Saßnitz

Hafen- und Fährstadt Saßnitz

Als im vorigen Jahrhundert mit der Industrialisierung der Städte bei wachsender Umweltbelastung der Wunsch nach Erholung an frischer Luft und reizvoller Landschaft zum Bedürfnis von immer mehr Menschen wurde, entstand der „Badereiseverkehr“ zu den Küsten der Nord- und Ostsee.
Die 1986 in Betrieb genommene Fährverbindung Mukran-Klaipeda bedeutete eine große Veränderung in der Struktur der Stadt Sassnitz. Die gewaltigen Anlagen des Fährhafen Sassnitz mit seinen Breit- und Regelspurgleisen, Fähren sowie RO-RO-Schiffen nach Klaipeda und Rönne beeindrucken jeden Technikfreund.
Die Kreideindustrie mit ihren, bis auf eine Ausnahme, stillgelegten Kreidebrüchen, veränderte um Sassnitz die Landschaft. Die Kreidewände im Rücken der Altstadtteile verdanken ihre heutige Form ebenfalls dem Kreidetagebau.
Der Tourismus, der Fährverkehr und die Fischerei prägten die Architektur der Stadt. Im 19. Jahrhundert wurden aus strohgedeckten Fischerhäusern durch oft mehrfache Umbauten Pensionen, die durch kunstvoll verzierte Holzbalkons ein besonderes Merkmal der Bäderarchitektur bilden. Hotelneubauten in städtischem Stil von städtischen Auftraggebern z.B. aus Berlin errichtet, ergänzen das Ortsbild.
Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört ihr Hafen, mit der von 1889-1912 erbauten längsten Aussenmole Europas von 1450 m. Die Hafenatmosphäre mit den Fischerbooten, kleinen und großen Jachten, den Fahrgastschiffen, den großen Fähren und dem Duft nach Meer machen einen Spaziergang auf der Mole zu einem besonderen Erlebnis. Von hier aus bieten mehrere Reedereien ein umfangreiches Fahrtenprogramm zur Steilküste und zu den Seebrücken der rügenschen Ostseebäder an.
Info: http://www.sassnitz.de (Quelle)