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Kloster- und Schlossanlage Dargun
1164 eroberte Heinrich der Löwe die Slawen und ließ die in Dargun bereits vorhandene Tempelanlage zerstören. An ihrer Stelle ließ er im Jahr 1172 das Kloster von dänischen Zisterziensern gründen. Erst gegen 1208 wurde das Kloster, nach seiner Zerstörung im Jahr 1198, von Doberaner Mönchen übernommen. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts übernahmen die Fürsten und Herzöge von Mecklenburg-Schwerin die Leitung des Klosters und bauten es in fast 200 Jahren zu einem prunkvollen Schloss um.

Teile des Chorumgangs und des Lagerhauses sind noch heute erhalten. Sie stammen aus den Jahren 1464. Ein weiteres, wohl erhaltenes Relikt sind die Hohen Fenster des Schlosses, die ihm sein markantes Aussehen verleihen. Gegen Ende des zweiten Weltkrieges brannte das Schloss aus und in den Folgejahren verfiel es immer mehr. Seit dem Jahr 1979 steht das Schloss unter Denkmalschutz. Erste Teile wurden aber erst seit 1991 gesichert. Mit der Wiederherstellung des Mittrisaltis hatte seit 1994 der langsam voranschreitende Wiederaufbau begonnen.
In dem mittlerweile restaurierten Teil des Schlosses befindet sich heute ein Informationsbüro zur Stadt und zum Schloss Dargun. Ein kleines Bistro ist in dem nicht zerstörten, ehemaligen Brauhaus und Kronspeicher untergebracht. In dem fünfgeschossigen Backsteingebäude kann man Reste der Spitzbogenfenster mit ihrem dreimaligen Rücksprung sehen. Das Museum für Dargun befindet sich in dem ebenfalls erhaltenen Gästehaus des Klosters.

Nach Anmeldung in der Stadtinformation Dargun können Sie eine Führung durch die Kloster- und Schlossanlage unternehmen. Zudem finden jeden Mittwoch um 10:00 Uhr Führungen statt. Treffpunkt hierfür ist das Gelbe Tor.

Adresse:
Stadtinformation Dargun
Schloss 10
17159 Dargun